Schlaganfallvorsorge

Halsschlagadern befördern sauerstoffreiches Blut vom Herzen ins Gehirn. Durch eine Verminderung der Blutversorgung des Gehirns entweder durch eine Verengung oder einen Verschluss in den Schlagadern oder durch das Ablösen von Ablagerungen können die Blutgefäße im Gehirn verstopfen. Häufig liegt die Ursache in einer hochgradigen Verengung der Halsschlagadern (Carotis = Hauptschlagader am Hals; Stenose = Enge). Viele Schlaganfallpatienten bleiben für den Rest ihres Lebens schwer behindert und werden zu Pflegefällen.
Die Entwicklung einer Carotisstenose erfolgt meist langsam über viele Jahre und ohne Symptome.

 

Die Diagnostik der Carotisstenose besteht in erster Linie in einer speziellen Ultraschalluntersuchung, der hochauflösenden Duplexsonographie. Bei dieser Untersuchung werden die Fließeigenschaften des Blutes in den Halsschlagadern beurteilt. Verengungen können in ihrem Ausmaß abgeschätzt und Ablagerungen entdeckt werden. Erste Anzeichen für eine Arteriosklerose in der Duplexsonographie ist eine Verdickung der Aderinnenwand. Die Bestimmung dieser Wandverdickung lässt Rückschlüsse auf die Arterien im Gehirn zu. Doch bevor die Stenose beseitigt werden kann, muss sie erst einmal entdeckt werden. Nur dann kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet und ein Schlaganfall vermieden werden.

 

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